Geschichte

Vor der Guggenmusik Provokante

Unsere Geschichte beginnt im Jahr 2011, als sich zwei Jungs, 9 und 7 Jahre alt, beschlossen, dass sie die Fasnacht nicht mehr nur vom Strassenrand beobachten wollen, sondern auch aktiv mitmachen wollen. Beide waren Schlagzeuger und so brachte einer eine Snare, der andere eine Pauke und sie nahmen 2012 unter dem Namen "Bumm Tschägg Binggis" aktiv an der Basler- und Binninger Fasnacht teil. Im zweiten Jahr entschied man sich zu den gemeinsamen Farben Orange und Schwarz.

Nach vier Jahren waren die "Bumm Tschägg Binggis" schon keine Binggis mehr und sie beschlossen, sich nun eine Namensänderung zu verpassen. Es entstand der Name "Die Provokante" und man begann sich in Basel einen Namen als die Orange-Schwarze-Schlagzeugformation zu machen. An der Fasnacht 2016 lief man abwechselnd mit drei bis vier Personen. Ebenfalls in diesem Jahr entstand die Facebook Seite, welche bis heute noch die gleiche ist.

Nach der Fasnacht 2016 startete man den ersten Versuch, eine Guggenmusik in's Leben zu rufen. Insgesamt sechs Jugendliche probten rund vier Monate, brachen im Sommer aber den Probebetrieb aufgrund von vielen Rückschlägen ab und man entschied, das Projekt nach der Fasnacht 2017 wieder aufzunehmen. Bis dann lief man erneut als Schlaggruppe und konnte die Organisation der neuen Guggenmusik erneut überarbeiten.

 

Die Gründung der Guggenmusik Provokante

Kurz nach der Fasnacht 2017, welche Musikalisch die beste Fasnacht für die junge Rhythmusformation war, konnte mit hilfe von sechs weiteren Gründungsmitglieder die Guggenmusik Provokante als Verein eingetragen werden. Der Name wurde beibehalten, die Vereinsfarben wurden leicht abgeändert, sodass Schwarz neu als Hauptfarbe fungieren sollte und Orange als Nebenfarbe fungiert. Das Konzept aber wurde von Grund auf neu erstellt. Die Guggenmusik Provokante setzte auf gepflegte und moderne Guggenmusik. Was anfangs noch etwas Probleme bereitete, konnte später immer besser umgesetzt werden. So bekam die Guggenmusik noch im ersten Vereinsjahr zuzug von zwei Trompeten und einer Posaune, was zur Folge hatte, dass eine der Trompeten nun Sousaphon spielen konnte. Von insgesamt 6 Stimmen (2 Trompeten, 1 Posaune, Saxophon, Schlagzeug, Pauke) konnte sich die Guggenmusik Provokante im ersten Jahr schon auf insgesamt 9 Stimmen steigern. Dies mit der Aufteilung der Schlagzeuge auf 2 Stimmen, der zusätzlichen Posaunenstimme die entstand und das Sousaphon, welches als Instrument dazukam. Dies bedeutete für die Guggenmusik einen erheblichen Musikalischen Fortschritt. Man ging also mit insgesamt 13 Mitgliedern und 20 Liedern (30 wurden einstudiert, 10 aber wieder aus dem Repertoire entfernt) an die erste Fasnacht und wusste schon viele Fasnächtler mit dem modernen Sound zu überzeugen.

 

Das zweite Vereinsjahr

Nach 2 Abgängen und 4 neuzugängen nahm die Guggenmusik 2018/19 das zweite Vereinsjahr in Angriff. Musikalisch hat sich wieder viel getan und auch strukturell hat sich die Guggenmusik weiterentwickelt. Im Juni 2018 fand mit der Provokante-Eskalation das erste Guggenfest statt. Während zwei Abenden spielten 5 Gastguggen (Schogger, Schrumpfkepf, Missionarre, Basler Leue und Funatiker) und natürlich die Gastgeber selbst in der Klangvoll-Bar in Binningen. Unter dem Jahr wurde man zu zahlreichen Guggenfesten namhafter Guggenmusiken in Basel und der Region eingeladen. So durfte die Guggenmusik Provokante unter anderem am OHRgasmus (Funatiker), Hunnegelaage oder dem Saufest (Gloori-Moore) spielen. Anderen Guggenmusiken musste derweil auch abgesagt werden. Die zweite Fasnacht bestritt man mit 15 Mitgliedern und sie war ein voller Erfolg.

 

Das dritte Vereinsjahr

Ohne Abgänge, dafür mit 3 Zugängen sind wir nun im 3. Vereinsjahr und geben weiter Vollgas!